Im Forschungs- und Entwicklungsprojekt ForDiSens werden Fortbildungen für Lehrer*innen entwickelt und wissenschaftlich begleitet, um Diversitätssensibilität zu stärken und Diskriminierung im Schulalltag abzubauen.
Im Sommer 2025 wurden die ersten Fortbildungen für Lehrkräfte vom Landesinstitut für Schule Bremen, Arbeit und Leben Thüringen sowie dem Begegnungs- und Beratungszentrum „lebensart“ e.V. Sachsen-Anhalt durchgeführt. In schulinternen sowie offen ausgeschriebenen Formaten hatten Lehrkräfte die Möglichkeit, sich mit den Themen Klassismus & Rassismus (Bremen), Rechtspopulismus (Thüringen) und Sexismus & Queerfeindlichkeit (Sachsen-Anhalt) auseinanderzusetzen, sich auszutauschen und die eigene schulische Praxis zu reflektieren.
An allen Fortbildungen nahmen Forschende aus dem ForDiSens-Team der Universität Bremen, der Friedrich-Schiller-Universität Jena und der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg teil. Sie begleiteten die Fortbildungen beobachtend und führten vertiefende Gesprächsrunden mit den Teilnehmenden, um Erkenntnisse zur Umsetzung der Fortbildungsinhalte im Schulalltag zu gewinnen.
Die nächsten Fortbildungen sind ab Januar 2026 geplant und greifen bereits Anregungen aus den ersten Wissenschafts-Praxis-Reflexionen auf.


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