Vom 3. bis 5. September 2026 fand in Münster die 9. Erziehungswissenschaftliche Ethnografietagung statt. Unter dem Titel „Zukünfte in der erziehungswissenschaftlichen Ethnografie” stellten Kolleg*innen aktuelle Forschungsvorhaben sowie deren (erste) Ergebnisse vor und setzten diese zum Thema Zukunft in Beziehung.

Auch wir hatten die Möglichkeit, innerhalb eines Panels Einblicke in das Projekt und unsere Forschung zu geben. In unserem Beitrag „Unsichere Zukünfte, geordnete Gegenwarten. Zeitliche Ordnung als Praxis in diversitätssensiblen Lehrer*innenfortbildungen” gingen wir der Frage nach, wie mögliche Zukünfte in der Gegenwart durch Praktiken in der Fortbildung hervorgebracht, relevant gemacht und mit gegenwärtigem Handeln verbunden werden. Dabei zeigte sich, dass solche Zukunftsbezüge auch die Gegenwart ordnen, indem sie Professionen und Generationen zeitlich positionieren, und problematische Zukünfte konkreter ausgemalt werden als erwünschte.

Wir bedanken uns für die Möglichkeit, bei der Tagung präsent zu sein, und bei allen, die mit ihren Ideen das Panel bereichert haben.

Foto von Charlotte Dietel: Daniel Diegmann & Charlotte Dietel vor ihrer Präsentation

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